„Brot ist das Zentrum des Familientisches und das Grundnahrungsmittel mit den meisten Bezügen zu anderen Produkten.“

So Daniel Kunz im Gault-Millau-Artikel „Fünf Lieblingsdelikatessen des Globus-Chefs“. Er zeigt unser Oliven-Ciabatta, das in der hauseigenen Bäckerei täglich von Hand frisch geformt wird, 24 Stunden gehen kann und natürlich aus besten Zutaten besteht. Die grünen Oliven und das Chiarello-Olivenöl für den Teig kann man in der Delicatessa auch im Glas beziehungsweise in der Flasche kaufen. Sie stammen aus einem Familienbetrieb in Sizilien und sind so sorgfältig und mit Liebe hergestellt wie das Brot selbst.

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Schleichend kehrt in der Schweiz seit rund zwei Wochen die Normalität wieder ein. Nach zwei schwierigen Monaten dürfen wir unseren Kunden im Globus Zürich seit vorletzter Woche wieder frisches Brot verkaufen. Vieles scheint sich während dieser Monate verändert zu haben – nicht aber der Geschmack unserer Kunden.

Eine weiche, porige Krume umgeben von einer besonders knusprigen, verhältnismässig dicken Kruste. 50-100cm lang mit einem Durchmesser von 6-8cm – so lautet das Erfolgsrezept unseres meistverkauften Brotes. Es scheint, als würden nicht nur unsere westlichen Nachbarn es zu schätzen wissen: Das Baguette.  

Ein umstrittener Ursprung

Über die tatsächliche Entstehung des Baguettes ist man sich bis heute nicht einig und so gibt es nicht nur eine, sondern es kurieren gleich drei Entstehungsgeschichten der unverwechselbaren Spezialität aus Frankreich.

Ein Wiener Erfinder

Eine Geschichte besagt dabei, dass das Baguette nicht etwa wie gedacht von einem Franzosen, sondern von einem Österreicher erfunden wurde. 1839 eröffnete der Wiener August Zang seine berühmte «Boulangerie viennoise», wo er die beliebtesten Leckereien aus seiner Heimat und weitere Köstlichkeiten anbot.
Mitunter habe er während seiner Zeit in Paris auch das Rezept für das Baguette erfunden. Die traditionell gestimmten Franzosen griffen jedoch noch immer lieber zu den altbewährten «Boules» – Broten in Kugelform, die nicht zuletzt aufgrund ihrer Form mehrere Tage gehalten werden konnten.

Erst als es ein Gesetz im Jahre 1919 den Pariser Bäckern verbot, vor 4 Uhr früh mit ihrer Arbeit zu beginnen, gewann das längliche Brot, welches in viel kürzerer Zeit zubereitet und gebacken werden konnte, an Ansehen und verdrängte die runden Brote langsam aber sicher von den französischen Tischen.

Ein Brot für Napoléons Soldaten

Glaubt man einer anderen Legende, so hat Napoléon III. 1856 ein Gesetz erlassen, welches sowohl das Gewicht als auch die Grösse eines Brotes vorschrieb. «Ein Brot, das für die Soldaten leicht zu transportieren ist», soll kreiert werden und so sahen sich die französischen Bäcker gezwungen, eine neue Brotform zu entwickeln.
Ein längliches Brot schien hier naheliegend und so wurde das Baguette erfunden, welches die Soldaten auch hoch zu Ross problemlos in ihren Stiefeln transportieren konnten.

Auf dem Bau der Pariser Métro

Eine dritte Erzählung bringt die Entstehung des Baguettes mit dem Bau der Pariser Métro um 1900 in Verbindung. Immer wieder kam es zwischen den Arbeitern zu blutigen Auseinandersetzungen.
Fulgence Bienvenüe, der Bauleiter dieses Mega-Projektes, bat die Pariser Bäcker deshalb um ein Brot, welches leicht von Hand geteilt werden konnte. Bis anhin waren die Bauarbeiter nämlich auf ein Messer angewiesen, um ihr mitgebrachtes Pausenbrot zerschneiden zu können. Mit der Erfindung des Baguettes konnten also Messer auf der Baustelle der Pariser Métro verboten und somit blutigen Auseinandersetzungen vorgebeugt werden.

Auf dieser Legende beruht übrigens auch die weitverbreitete Überzeugung, dass ein Baguette nur von Hand gebrochen und nicht mit einem Messer zerteilt werden darf.

Ob ein begabter Wiener Bäcker, Napoléon III. oder streitsüchtige Arbeiter während des Baus der Pariser Métro schlussendlich zur Erfindung des französischen Kultgebäcks führten, kann wohl nie gänzlich geklärt werden.
Die Entwicklung des Baguettes im 20. Jahrhundert ist jedoch mit weitaus solideren Fakten belegt.

Der Kampf um einen Platz in Frankreichs Herzen

Sicher ist: Ab 1920 löste das Baguette die traditionellen «Boules» ab. Doch die einzigartige Form brachte nicht nur eine kürzere Backzeit, sondern auch eine verminderte Haltbarkeit mit sich. Nun konnten die Franzosen ihr Brot nicht mehr tagelang lagern und waren zum täglichen Gang in ihre «Boulangerie» (von «Boule», zu Deutsch Kugel) gezwungen. So entwickelte sich ein völlig neuer Kult um das französische Brot.

Doch zunehmend wandten sich die Franzosen von Brot als Hauptnahrungsmittel ab. Es galt als «ungesund» und auch die schlechte Qualität des Mehles während des zweiten Weltkriegs wirkte dieser Überzeugung nicht entgegen.

Erst um 1960 ergatterte sich das Baguette erneut einen Platz in den Herzen der Franzosen und wurde wieder regelmässig verspeist. Doch noch immer liess die Qualität des Brotes zu wünschen übrig, sodass sich einige handwerkliche Bäcker zusammentaten, um dem traditionellen, französischen Brot einen neuen Glanz zu verleihen.

«Traditionell französisches Brot»

1993 wurde schliesslich das Dekret «traditionell französisches Brot» erlassen, welches strenge Richtlinien für die französischen Bäcker festlegte und somit die Qualität der Backwaren sicherstellte. Ein richtiges «Baguette» darf heute lediglich aus Weizenmehl, Wasser, Meersalz, Hefe und/oder getrocknetem Sauerteig bestehen und muss am Verkaufsort einer handwerklichen Bäckerei («Boulangerie artisanale») frisch gebacken werden.

Auch wenn verglichen mit der «Spitzenzeit» des Baguettes heute in Frankreich nur noch etwa ein Sechstel der Menge konsumiert wird, so hat es die knusprige Brotstange doch geschafft, sich wieder einen Platz im Herzen Vieler zu ergattern. Und nicht nur in unserem westlichen Nachbarland, sondern auch hier in der Schweiz wird ordentlich Baguette genossen.

Vom klassischen Baguette über Dinkel, Laugen und der Variante mit getrockneten Tomaten oder Oliven bis hin zum glutenfreien Baguette aus Buchweizen-Sauerteig; Das Sortiment unserer Hausbäckerei im Globus Zürich lässt wohl für niemanden etwas zu wünschen übrig! Wir freuen uns, Sie wieder an der Bahnhofstrasse begrüssen zu dürfen und sind froh, dass sich einiges wohl nie ändern wird.

 

Fakten rund um das Baguette

Was noch vor etwas mehr als einem Monat für viele «nur ein Grippe-Virus aus China» war, ist seit mehr als einem Monat der Grund, weshalb wir zuhause bleiben, weshalb wir den Kontakt zu Mitmenschen weitestgehend vermeiden und weshalb wir uns so viele Gedanken machen; Über uns, über unsere Familie, über unsere Freunde, ja über die ganze Welt.

Doch neben geschlossenen Geschäften, Quarantänemassnahmen und allgegenwärtiger Unsicherheit bringt das Coronavirus auch noch anderes mit sich. Beinahe nie zuvor wurden so viele kreative Ideen und Möglichkeiten geteilt.  Von Nachbarschaftshilfe über «Homeworkouts» bis hin zu Online Konzerten –  wir alle versuchen, aus dieser schwierigen Zeit das Beste zu machen, zu helfen wo wir können und dabei eine gewisse Routine beizubehalten. Es scheint, als würde sich die ganze Welt zurzeit neu zu organisieren versuchen und «Gemeinschaft» wird so stark gelebt, wie schon lange nicht mehr.

Wir teilen heute ein Rezept mit Ihnen, mit welchem Sie das ältere, harte Brot kreativ weiterverwenden und mit nur wenigen zusätzlichen Zutaten aus dem vergessenen Stück Brot herrlich luftige Pancakes zaubern können. Wir zeigen Ihnen hier eine «Variante mal anders» mit Linsen-Kokosnuss-Creme und angedünsteten Pilzen. Natürlich können die Pfannkuchen aber auch ganz klassisch mit süssen Toppings genossen werden; Hierzu sollte einzig die Menge Salz etwas reduziert und nach Belieben etwas Süsse beigefügt werden. Ob süss oder salzig, eines ist gewiss: Die herrlichen Pancakes aus altem Brot werden die Tage zuhause ganz bestimmt mit etwas Abwechslung und Freude erfüllen.

Nun schnappen Sie sich Ihr altes Brot und los geht’s:

Es braucht dazu (für 4 Portionen):

160g   altes Brot

450ml   Milch(-alternative)

100g    Mehl eurer Wahl

2      Eier*

2 TL     Backpulver

4 Pr     Salz

etw     Muskatnuss

 

für die Pilze:

60g      Pilze Ihrer Wahl

½ TL    Salz

½ TL    Currypulver

 

& für die Linsen-Kokos-Creme:

    60g    rote Linsen

100ml   Wasser

150ml   Kokosnussmilch

1 TL     Salz

½ TL    Currypulver

½ TL    Paprikapulver

* oder für die vegane Variante: 2 EL Leinsamen mit 6 EL Wasser mischen

 

& so geht’s:

  • Brot etwas zerkleinern und solange in Milch einlegen, bis es weich geworden ist
  • Brot-Milch-Mischung pürieren, Mehl und Backpulver dazugeben und gut vermischen
  • Eier trennen, das Eigelb der Mischung beifügen, das Eiweiss aufschlagen und vorsichtig unter die Masse ziehen (so werden die Pancakes besonders luftig)
  • Masse mit Salz und etwas Muskat würzen
  • Teig in kleinen Portionen in eine Bratpfanne mit etwas Öl geben und auf beiden Seiten goldbraun braten
  • Pilze kurz andünsten und nach Belieben mit Salz und Currypulver würzen
  • Linsen in 100ml Wasser aufkochen, bis alles Wasser aufgesaugt wurde
  • Kokosnussmilch und Gewürze hinzugeben und solange weiterköcheln, bis die Kokosmilch aufgesaugt wurde und die Linsen schön weich sind (ggf. kann noch etwas mehr Wasser dazugegeben werden)

«En Guete und bliibed Sie gsund!»

Als zweitgrösste christliche Feiertage bringen Ostern einige kulinarische Traditionen mit sich; Darunter auch die beliebten Osterchüechli – ob mit Mürbe- oder Blätterteig, mit Reis- oder Griessfüllung, ob mit Rosinen oder ohne; Bei dieser Vielzahl an Interpretationen findet wohl jeder den für sich passenden Osterkuchen. Doch wo hat der Osterkuchen denn eigentlich seinen Ursprung und welche Rezeptur ist nun «die richtige»: Wir haben für Sie recherchiert und belichten im folgenden Artikel den «Mythos Osterchüechli» etwas genauer und verraten Ihnen zum Schluss unser eigenes «Lieblingsrezept» des Schweizer Osterklassikers, an dem sich so gerne die Gemüter scheiden.

Die Geschichte des Osterkuchens

Mehreren Überlieferungen zufolge gab es einen sogenannten «Osterkuchen» schon im Jahre 962. Genaueres wird darüber jedoch nicht berichtet und so können wir uns nicht sicher sein, ob die Rezeptur dieses mittelalterlichen Osterfladens mit derjenigen der heute bekannten Osterchüechli verglichen werden kann.
Gleiches gilt auch für die «Osterfladen» welche in Basel im 14. Jahrhundert an Ostern durch den Leutpriester gesegnet und als Geschenke an die Aussätzigen verteilt wurden.

Ein erstes mit dem «Osterchüechli» vergleichbares Rezept findet sich in Anna Weckers «Ein new Kochbuch» aus dem 16. Jahrhundert. Mit ihrem Kochbuch, welches übrigens als erstes von einer Frau verfasstes gedrucktes Kochbuch gilt, unterstütze sie ihren Mann, den Colmarer Stadtarzt, mit ihrem Wissen über Diätetik. Und so stellt ihr Buch eine Sammlung von Rezepten dar, mit welchen die verschiedensten Krankheiten geheilt oder ihnen vorgebeugt werden konnte. Ihr Reisfladen oder – wie sie ihn nannte – «ein dorten oder fladen von Reiss» galt dabei als Rezept gegen hitziges Fieber, Ohnmacht, bösen Husten, Seitenstechen und viele weitere Krankheiten. Die Rezeptur entspricht fast exakt derer unserer heutigen «Osterchüechli», jedoch fehlt dabei jegliche Verbindung zum Osterfest.


Osterkuchen, Osterfladen, Osterdünne & Co.

Und so kennen wir den Schweizer «Osterchueche», wie wir ihn in Zürich nennen, heute alle als Gebäck mit einem Boden aus Mürbe- oder Blätterteig; Belegt mit einer Masse aus Mandeln und Reis oder Griess. Doch weshalb werden für die Köstlichkeit, welche für einen so wichtigen christlichen Feiertag bestimmt ist, keine edleren Zutaten verwendet?

Betrachtet man das Ganze agronomisch, so kommen die Ostertage im Schweizer Landwirtschafts-Jahr ganz einfach einige Wochen zu früh: Bevor der Import von Lebensmitteln gang und gäbe war, musste die Schweizer Bevölkerung auf saisonale oder lang lagerungsfähige Produkte zurückgreifen. Im Vorfrühling, also in der Zeit um Ostern, waren viele Lager aufgebraucht und neu geerntete Rohstoffe waren noch nicht vorhanden; Wollte man zu Ostern einen Kuchen backen, musste man sich deshalb – wohl oder übel – mit wenig spektakulären Zutaten wie Reis, Griess, Eier, Rahm und Konfitüre zu helfen wissen. Veredeln konnte man seinen Kuchen schliesslich mit Mandeln, Zitronen und Rosinen – Produkten, welche schon damals importiert wurden, deshalb aber auch einen dementsprechend hohen Preis hatten.


«Imholz Osterchüechli»

Unsere Osterchüechli bestehen aus einem Boden aus Mürbeteig, gefüllt mit einem Klecks Aprikosenkonfitüre und einer Reis-Mandelmasse. Wir haben uns dazu entschieden, auf Rosinen zu verzichten, wer diese jedoch gerne mag, kann natürlich nach Belieben welche hinzugeben.

Rezept für einen grossen Osterkuchen

Für den Teig:

150g Butter

50g Rohrzucker

1 Päckchen Vanillezucker

¼ TL Salz

1 Bio Orange (Schale davon)

1 Ei

250g Weissmehl

 

Für die Füllung:

Milchreis:

4dl Milch

100g Reis

1 Prise Salz

90g Butter

80g Zucker

1 Prise Salz

2 Eier (Eigelb und Eiweiss getrennt)

1 Bio Zitrone (Schale davon)

80g Mandeln, geschält und gemahlen

15g Weissmehl

2dl Vollrahm

Nach Belieben 1 Päckchen Vanillezucker. Vanillearoma

50g Aprikosenkonfitüre

Puderzucker zum Bestäuben


Und so geht’s:

Backofen auf 180°C (Heissluft) vorheizen.

Für den Teig Butter, Rohrzucker, Vanillezucker und Salz gut vermischen. Ei und Orangenschale dazugeben und noch einmal gut mischen. Weissmehl zur Masse geben und alles kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Teig zwischen zwei Backpapieren ca. 3mm dick ausrollen, in die ausgebutterte, runde Form geben und dicht einstechen. Ca. 30min kaltstellen.

Inzwischen Milch mit Salz aufkochen, den Reis beifügen und unter gelegentlichem Rühren weichkochen.

Für die Füllung Butter schaumig schlagen. Zucker und Eigelb beigeben. Zitronenschale, Mehl und Mandeln beigeben und alles noch einmal gut mischen. Vollrahm, Milchreis (nicht zu heiss) und nach Belieben etwas Vanillezucker zusammenmischen, gut rühren und zur Mandelmasse geben. Eiweiss mit einer Prise Salz aufschlagen und vorsichtig unter die Masse ziehen.

Teigboden mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und Füllung darauf verteilen. Osterkuchen im vorgeheizten Backofen ca. 45min auf unterster Stufe backen.

Kuchen auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

«Schöni Ostere & en Guete!»

 

 

Jedes dritte Lebensmittel wird in der Schweiz weggeworfen. Dies entspricht einer Menge von 330kg pro Person und Jahr oder der Ladung von 150’000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Schlange von Zürich bis Madrid bilden könnten1. Dass Food Waste vor allem für die Umwelt verheerende Folgen hat, ist mittlerweile vielen bewusst. Heute zeigen wir am Musterbeispiel Brot, wo Lebensmittelverschwendung stattfindet, was die Bäckerei Imholz dagegen unternimmt und was Sie selbst tun können – nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Portemonnaie zu Liebe.

Herr und Frau Schweizer sind stolz auf ihr Brot. So vermisst mancher das «richtige Schweizer Brot» bei einem längeren Auslandaufenthalt. Doch noch immer ist Brot der Spitzenreiter im Schweizer Abfall und macht rund 55% des gesamten Food Wastes aus. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette gehen grosse Anteile verloren und laut einer Studie des Vereins «United Against Waste» landet in der Schweiz jedes vierte Brot im Abfall.

Schauen wir uns doch die gesamte Wertschöpfungskette von Brot unter dem Aspekt «Verschwendung» an.

Vom Korn zum Brot

Schon bei der Ernte kann das Getreide nicht vollständig eingefahren werden; Einige Körner gelangen nicht in den Mähdrescher; Sie landen daneben und werden nicht weiterverarbeitet. Zudem kann es bedingt durch Witterungsbedingungen zu Pilzbefällen und dementsprechend zu grossen Ernteverlusten kommen.

In der Sammelstelle, wo das Getreide gereinigt, getrocknet und gelagert wird, entstehen Reinigungsverluste; Getreide, welches den hohen Qualitätsansprüchen nicht genügt, wird aussortiert.

Bei der Verarbeitung in der Mühle kann nur rund 75% des Getreides zu Mehl verarbeitet werden; Für den Rest besteht in der Humanernährung praktische keine Nachfrage und die sogenannten Mühlennachprodukte wie Dinkelspelz und Kleie werden schlussendlich an Tiere verfüttert oder für die Biogasproduktion verwendet.

Der Detailhandel muss den hohen Kundenansprüchen gerecht werden, sonst wird schnell bei anderen eingekauft. Ein vielfältiges, frisches Warensortiment bis Ladenschluss wird von Kunden erwartet und führt vor allem bei Brot zu grossen Überschussmengen. Die variierende Nachfrage macht es zudem schwierig, das Sortiment so zu planen, dass eine Balance zwischen breitem Angebot und möglichst wenig Lebensmittelverschwendung gefunden werden kann.

Und schlussendlich kennen es doch wir alle: Wer entscheidet sich schon für den etwas harten Resten Brot, den wir gestern gutmütig ins Brotfach zurückgelegt haben, wenn ein frischer – womöglich noch warmer – Laib vor uns liegt!

Bäckerei Imholz Zürich Olivenbrotchips

Was die Bäckerei Imholz gegen Food Waste unternimmt

Zwar können wir mit unserem Geschäftsmodell der «Produktion auf Bestellung» Überschussmengen minimieren, doch können im stationären Handel Überschüsse an Zopf, Baguette & Co. kaum vermieden werden. Die Bäckeretner mit Organisationen zusammen, welche überschüssiges Brot verwenden. So gelingt es uns, den Brotanteil unserer Produktionsmenge, welcher effektiv in der Grüntonne landet, unter 0.1% zu halten.

Frisches Brot

Ein grosser Teil des Food Wastes entsteht durch das Unwissen über die Haltbarkeit vieler Lebensmittel. So gilt Brot nur dann als frisch, wenn es am gleichen Tag gebacken wurde. Schon am zweiten Tag kann es nicht mehr in den regulären Verkauf genommen werden – auch wenn es trocken gut bis zu sieben Tage ohne Verderb gelagert werden kann. Erst, wenn ein Lebensmittel von Schimmel befallen ist,  was oft aufgrund feuchter Lagerung geschieht, ist es ungeniessbar.

In der Hausbäckerei im Globus an der Zürcher Bahnhofstrasse verkaufen wir deshalb «Brot vom Vortag» zu einem vergünstigten Preis. Wir möchten Sie mit dem einfachen Imholz-Tipp dazu anregen, Ihr Brot auch noch am zweiten, dritten oder siebten Tag zu geniessen und so zur nachhaltigen Lebensmittelverwertung beizutragen: Einfach mit wenig Wasser befeuchten  und im Ofen einige Minuten nachgebacken. Dann schmeckt’s genau so gut wie am ersten Tag.

Da all unsere Brote täglich frisch produziert werden, ist es zudem ohne Bedenken möglich, es portionenweise einzufrieren. So kann es kurz vor Gebrauch kurz aufgebacken oder getoastet werden und schmeckt mindestens genauso lecker wie ein frischer Laib – denn wer mag seine Scheibe Brot schon nicht warm und knusprig?

 

1 Quelle: foodwaste.ch – «Food Waste in der Schweiz»

Circa 1-3% der Schweizer Bevölkerung ist von Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit betroffen. Doch was bedeutet das überhaupt? Und wie kann ich als betroffene Person möglichst uneingeschränkt leben?

Bei Leuten, welche unter Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie leiden, führt der Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Über längere Zeit sterben so die Darmzotten ab, welche zu einem grossen Teil für die Aufnahme der Nährstoffe in die Blutbahn verantwortlich sind. Betroffene leiden deshalb – nicht wie oft gedacht ­– «bloss» an Bauchschmerzen, sondern auf längere Sicht an einer Unterversorgung mit lebenswichtigen Vitaminen, was zu schwerwiegenden Folgekrankheiten führen kann. Die einzige Möglichkeit, symptomfrei zu werden und beschwerdefrei leben zu können, besteht in einer glutenfreien Ernährung. Dabei verzichten Betroffene lebenslang auf den Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel, da schon kleinste Mengen Beschwerden auslösen können. Doch was ist denn eigentlich Gluten und wozu ist es nützlich?

Imholz Glutenfrei Zürich FrüchtebrotGluten ist der Sammelbegriff für bestimmte Eiweisse, welche in vielen Getreidesorten (z.B. Dinkel, Weizen, Roggen) zu finden sind. Aufgrund seiner Eigenschaft Mehl zu binden, sobald es mit Wasser vermischt wird, wird es oft auch als «Klebereiweiss» bezeichnet. Will man ein glutenfreies Brot backen, so muss der Teig in einem Körbchen gebacken werden, wenn man auf die Verwendung eines Bindemittels verzichten möchte. Ausserdem hält das Gluten die Gase im Teig, sodass das Brot aufgehen kann. Brote mit glutenhaltigem Getreide sind daher oft luftiger und lockerer als glutenfreie Brote.

Obwohl die glutenfreie Ernährung vor allem in den letzten Jahren immer mehr zum Thema wurde, ist sie noch lange nicht allgegenwärtig und wird auch nicht von allen verstanden. Betroffene sind nämlich nicht nur in ihrem Brotkonsum eingeschränkt, sondern müssen die Zutatenlisten unzähliger Lebensmittel auf Inhaltsstoffe wie Weizenstärke und Gerstenmalzextrakt prüfen. Denn oft ist Gluten nicht nur im Offensichtlichen vorhanden, sondern versteckt sich in Emulgatoren oder als Träger für Aromen und Bindemittel.

Ein wichtiges Hilfsmittel sind hier «Glutenfrei-Label», welche die kontrollierte Gutenfreiheit von Lebensmitteln garantieren.

Bäckerei-Imholz - Logo glutenfrei
Da schon kleinste Mengen bei Betroffenen starke Symptome auslösen können, empfiehlt es sich, glutenhaltige und glutenfreie Lebensmittel getrennt aufzubewahren und die Arbeitsflächen immer gründlich zu reinigen. Schwer zu reinigende Küchengeräte wie z.B. Toaster empfiehlt es sich, doppelt anzuschaffen.

Bäckerei-Imholz - glutenfrei - mini Angebot seitlich

«Genuss ohne Kompromiss» ist uns ein grosses Anliegen, weshalb wir unser glutenfreies Sortiment stets vergrössern. Unsere Ideenliste für neue glutenfreie Backfreuden ist lang und wir probieren stets neue Rezepte für Sie aus. Kontaktieren Sie uns oder schauen Sie regelmässig bei unseren Verkaufsstellen vorbei; Es lohnt sich!

Weihnachtsguetzli für Sie und Ihre Liebsten

Pünktlich auf’s Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung „Lucy“ an der Zürcher Bahnhofstrasse haben wir für Sie unsere Weihnachtsbäckerei eröffnet. Wir backen die beliebten Weihnachtsguetzli Mailänderli, Chräbeli, Zimtsterne, Brunsli, Baumnuss-Makronen und Haselnuss-Schokokugeln nach Grossmutter Imholz’s Rezept. Geniessen sie die traditionellen Guetzli mit weihnachtlicher Vorfreude.

Kommen Sie zur Hausbäckerei vom Globus an der Zürcher Bahnhofstrasse und finden Sie Ihr Lieblingsguetzli. Ausserdem bestellen jedes Jahr zahlreiche Hotels, Restaurants und Gastrobetriebe im Grossraum Zürich die beliebten Guetzli, um Ihre Gäste zu verwöhnen.

Damit sie getreu unserem Motto „Geschmack ohne Kompromisse“ von Allen genossen werden können, haben wir die Rezepte für Brunsli, Zimtsterne, Baumnuss-Makronen und Haselnuss-Schokokugeln glutenfrei angepasst. Alle Guetzli werden aus besten Zutaten und ohne Konservierungsmittel frisch hergestellt, verpackt mit viel Liebe von unseren fleissigen PackerInnen.

Besuch beim Geflügelhof von  Paul von Euw in Rümlang

Ohne gute Zutaten ist auch das beste Rezept kein Erfolg. Deshalb legen wir grossen Wert auf die Auswahl und die Partnerschaft mit unseren Lieferanten. Dabei ist uns neben der hochwertigen Qualität der Zutaten auch die Regionalität ein grossen Anliegen. So minimieren wir Lieferwege und können die Lieferanten auch regelmässig besuchen. Im Juni waren wir auf dem Bauernhof von Paul von Euw in Rümlang, wo die Hühner in einem modernen Volieren-Stall mit erhöhten Sitzgelegenheiten wohnen.

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Aussenbereich der glücklichen Hühner von Paul von Euw in Rümlang (ZH)

Die Tiere dürfen sich im Aussenklimabereich aufhalten und den Auslauf auf der grünen Wiese geniessen. Sämtliche Stallungen entsprechen den strengen Schweizer Tierschutzvorschriften für Freilandhaltung und werden regelmässig kontrolliert. Wir sind beeindruckt, wie der Geflügelhof seine Hühner glücklich macht.

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Paul von Euw mit Michael Imholz

Mehr Informationen findet Ihr gleich auf seiner Webseite www.gefluegelhof.ch.

Zur Osterzeit backen wir  für Sie und Ihre Gäste und Kunden unsere beliebten Osterchüechli mit nach alter Tradition gekochtem Milchreis, Mandeln und einem Boden aus Mürbeteig. Und obendrauf gibt’s den Osterhasen im Puderzuckerstaub.

Privatpersonen können die Osterchüechli in der Hausbäckerei im Globus an der Bahnhofstrasse in Zürich einkaufen.

Hotels, Restaurants und Gastrobetriebe bestellen wie gewohnt telefonisch bei uns. Gerne beraten wir Sie zu unserem saisonalen Angebot.

Seit Montag 28. Januar 2019 sind wir mit unseren lokal gebackenen, frischen Backwaren im Globus delicatessa an der Schweizergasse/Bahnofstrasse in Zürich in der Hausbäckerei.

Unser traditionelles Brotsortiment umfasst verschiedene Baguette-Sorten, Bio-Brote, Körner- und Olivenbrote. Ausserdem gibt’s auch unsere Stadt bekannten Zürcher-Brötli, Butterzopf in mehreren Grössen, Proteinbrot, Foccaccia, Zwirbelbrote, Laugenbrezel und viele, viele Gipfelvarianten.

Nebst dem traditionellen Brotsortiment von Urdinkel bis hin zum Butterzopf haben wir auch Imholz Glutenfrei im Angebot:

Bananenbrot, Sauerteig-Buchweizen Baguette, Sonnenblumen und Walnuss-Brötli und Früchtebrötli, alles aus unserer zertifiziert glutenfreien Backstube in Zürich aus hochwertigen Zutaten, glutenfrei und biologisch.

Die Bäckerei Imholz bäckt und liefert schon seit einiger Zeit Produkte an die Globus delicatessa in der gesamten Schweiz. Jetzt backen unsere Bäcker Naemi und Marinko täglich frisch vor Ort.

Wir freuen uns über Euren Besuch im Untergeschoss im Globus Schweizergasse/Bahnhofstrasse in Zürich.